Musik

Eigentlich sollte man nicht über Musik schreiben, wenn man sich mit Musik beschäftigen möchte, sondern einfach nur Musik hören. Dabei geht das „Erfahren“ von Musik über das bloße Hören akustischer Klänge hinaus. Vielmehr ist es der Einfluss, den Musik auf die Sinne und die Emotionen des Menschen ausübt, welche musikalische Erfahrung ausmacht. Die geheimnisvolle Kraft der Musik liegt in der Fähigkeit, aus dem Menschen etwas hervorlocken zu können: Sei es die überschwängliche Freude die ein Strauß-Walzer wie „An der schönen blauen Donau“ auslöst, die Trauer über eine unerfüllte Liebe bei Elton Johns „Sorry seems to be the hardest word“, oder der Drang sich zu bewegen bei einem „Wheel of Fortune“ von Ace of Base. Vielleicht hat diese besondere Fähigkeit der Musik damit zu tun, dass sie direkter auf die Sinne des Menschen wirkt als Worte, für deren Wahrnehmung der Verstand des Menschen eingesetzt werden muss.

Die Musik ist mir mein Leben lang in angenehmer Begleiter gewesen - gerade auch dann, wenn einem mal nicht danach zu Mute ist, vor Freude im Kreis zu hüpfen. Meine Eltern haben mich mit 10 Jahren in die Klavierstunde geschickt, an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt konnte ich später auch ein wenig Musiktheorie erlernen und hatte dabei sogar das Glück, von einem Diplom-Kapellmeister ausgebildet zu werden. Später habe ich noch eine kurze Orgelausbildung genossen und spiele seit mehr nunmehr mehr als zwei Jahrzehnten Kirchenorgel. Wenn ich Zeit habe, komponiere ich auf meinem Synthesizer ein wenig Musik und wundere mich immer dabei immer wieder, was technisch heute alles möglich ist. Manchmal finde ich es schade, nicht mehr Zeit für die Musik zu haben. Andererseits habe ich mir auch oft gedacht, dass es besser ist, der Liebe zur Musik als Hobby nachgehen zu können, wenn man Zeit und Muße dazu hat, anstatt als Berufsmusiker ständig Musik spielen zu MÜSSEN.

Lieblingslisten

Wenn man über 1000 CDs besitzt und oft Musik genießt, kristallisiert sich mit der Zeit eine Lieblingsliste heraus, die man immer wieder gerne hört. Letzten Endes entscheidet der persönliche Geschmack darüber, ob man etwas mag oder nicht – natürlich kann man diesen niemandem aufzwingen. Dennoch wurde ich beim Stöbern der Listen anderer schon oft auf musikalische Stücke aufmerksam, die ich vorher nicht kannte. Deswegen finde ich es interessant, Lieblingslisten zu erstellen und zu durchforsten. Anbei ein paar Vorschläge von Musikalben, die ich lohnend finde.

Pop-Favoriten

Klassik-Favoriten

Instrumentale Eigenkompositionen

Wenn ich dazu komme, komponiere ich gerne mal ein eigenes Stück. Hier ein paar Eigenkompositionen zum Reinhören:

Eigene Songs

Nachdem meine musikalische Ausrüstung fast 15 Jahre im Schrank versteckt blieb, kam ich Ende 2019 auf die Idee, diese einmal wieder auszupacken. Obwohl ich ganz selten singe, hat es mich auf einmal gereizt, meine Stimme aufzunehmen und einige Songs zu schreiben.

Hier kann man hören, was dabei herausgekommen ist :-)

Klavieraufnahmen

Natürlich macht es auch Spaß, einfach einmal ein nettes bekanntes Stück auf dem Klavier zu spielen. Hier ein paar Kostproben - oder sollte ich lieber sagen "Versuche", die ich selbst auf meinem Stage Piano gespielt und aufgezeichnet habe.